AKSA

NEWS

 

 

Ohrenschmaus und Hilfe für AKSA-Projekte zugleich

Das Carolus Quartett des Kölner Gürzenichorchesters war am 19.3.2012 wieder Gast in der St. Angela-Schule. Mit mehreren Stücken von J. Haydn, L. von Beethoven und J. Brahms zog das Streichquartett gut 30 Zuhörer in der Schulkapelle für etwa 90 Minuten in seinen Bann. Zur Pause und zum Schluss gab es so auch wohlverdienten reichlichen Beifall.
Die Musiker verzichteten auf eine Gage. So wurden die Zuhörer um eine freiwillige Spende für die Projekte des Arbeitskreises Soziale Aktionen gebeten. Hierbei handelt es sich einmal um den weiteren Ausbau (Bibliothek, Fachräume für Naturwissenschaften, Wasserauffangtanks, Schulküche) einer Sekundarschule in Uganda. Unterstützt wird auch ein Umweltzentrum im Kongo, bei dem z. B. Familien Mikrokredite für Existenzgründungen erhalten und ein Kindergarten unterhalten wird. Der Erlös des Abends von 455 Euro kommt ohne Abzüge den beiden Projekten zugute. - (Michael Schierbaum)

Dürener Zeitung vom 3. Dezember 2011

Schülerinnen trotzen Nieselregen und herbstlichen Böen
Mädchen von St. Angela in Düren erlaufen 17 366 Euro. Geld wird für Projekte in Afrika und für die Ausgestaltung der Mensa genutzt

Düren. Unter dem Motto „Brücken bauen" setzte sich trotz Nieselre­gens und herbstlicher Sturmböen eine ganze Schule in Bewegung: Jede Schülerin der St.-Angela ­Schule erkämpfte sich engagiert und tapfer das individuelle Kilo­metergeld für einen guten Zweck. Die Mädchen hatten sich für Stre­ckenlängen zwischen neun und 24 Kilometern entlang der Rur ent­schieden und zuvor zum Beispiel bei Oma, Onkel, Freunden und Nachbarn die Zusage eines bestimmten Spendenbetrags pro ge­laufenem Kilometer eingeholt. Das Ergebnis war über-wältigend. 17 366 Euro wurden gespendet.

Darüber werden sich die vom Ar­beitskreis Soziale Aktionen (AKSA) der Schule unterstützten Projekte, eine Schule in Uganda und ein Umweltzentrum am kongolesi­schen Regenwald, besonders freuen und den Mädchen ihren Einsatz mit vielen nassen Füßen von Herzen danken. Ein Teil der Spenden kommt dieses Mal der Schule selbst zugute. So soll von diesem Geld zum Beispiel die Mensa eine neue Ausgestaltung be­kommen. Der AKSA der St-Angela­ Schule informiert unter dem Motto „Brücken bauen" zurzeit im „Dürener Fenster" am Rathaus. (siehe auch Aktuelles)

Spendenaktion der St. Angela-Schule für die Flüchtlinge in Ostafrika

Bündnis
Entwicklung Hilft

Auf Anregung des Arbeitskreises Soziale Aktionen (AKSA) wurde im Gottesdienst am letzten Schultag vor den Sommerferien 2011 eine Kollekte für die etwa 11 Millionen Flüchtlinge am Horn von Afrika gehalten. Am Vortag wurden die Schülerinnen und das Kollegium in einem Schreiben über die Situation in Ostafrika informiert und um eine Spende gebeten. Diese Bitte stieß offensichtlich bei allen auf offene Ohren, denn die Kollekte erbrachte

1165,- Euro

Nachdem sich der AKSA vergewissert hatte, dass Misereor vor Ort tätig ist, wurde der Betrag an diese Hilfsorganisation überwiesen, mit der unsere Schule seit langer Zeit erfolgreich zusammen arbeitet.

Der AKSA dankt allen von ganzem Herzen, 
die zu diesem sehr erfreulichen Spendenergebnis beigetragen haben.

AKSA übergibt Geldgeschenk zum Jubiläum

Das Freiwilligenzentrum Düren feierte im Dezember 2010 sein 10-jähriges Jubiläum mit vielen Gästen. So waren 27 Organisationen und 55 ehrenamtlich Tätige zur Feier gekommen. Es war bestens für das leibliche Wohl aller gesorgt, und musikalische Untermalung sowie Gedichtvorträge gaben der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen.
Der ´Arbeitskreis Soziale Aktionen´ der St. Angela Schule war eingeladen, weil er Dank der Unterstützung der Schülerinnen von Gymnasium und Realschule mehrfach die Aktion „Dürener Ranzen“ mit Geld- und Sachspenden unterstützt hatte. Nachdem der Vertreter der Stadt Düren als St. Nikolaus und Knecht Ruprecht die Arbeit und Bedeutung des Freiwilligenzentrums gelobt hatte, gaben zwei Damen des Vorstands einen kurzen Überblick über die Arbeit des Vereins in den letzten zehn Jahren, die sehr beeindruckend gewesen war.
Dann konnten die beiden Vertreter des AKSA, Frau Weber-Hürter und Michael Schierbaum,  


das Geschenk der St. Angela Schule zum Jubiläum bzw. 10. Geburtstag überreichen: Einen Betrag von 100 €, den die Cafeteria an den Elternsprech-nachmittagen erbracht hatte. Und es ist schon fast Tradition, dass der Ertrag aus diesen Aktion einer lokalen Hilfsorganisation zur Verfügung gestellt wird. Die Geschäftsführerin Frau Ingrid Lensing war überrascht und erfreut über dieses Geschenk und versicherte, dass der Verein auf Geldspenden angewiesen sei und es sinnvoll verwenden werde. 
(M. Schierbaum)

Ursula-Basar für Kacuro-Projekt

Die Sekundarschule in KakuroAm 5.11.2010 fand anlässlich des 475-jährigen Bestehens der Ursulinen in der St. Angela Schule ein Ursula-Basar statt, dessen Erlös u.a. in eines der aktuellen AKSA-Projekte fließt: in einen Waldkindergarten in einem Umweltzentrum am Rande des kongolesischen Regenwaldes im Süd - Kivu und dem Kacuro-Projekt. Dabei handelt es sich um den Bau einer Sekundarschule in Kacuro / Uganda sowie um die Ausbildungsförderung von derzeit 14 Primary-Teachers aus Uganda für diese Schule.

Praktizierte Ökumene

Eine Gruppe deutscher Juden, die auch international vernetzt ist, wandte sich an dieunsere Spenden für jewish-ship-to-gaza katholische St. Angela Schule und bat um Hilfe für die Bevölkerung im Gaza Streifen, durchweg bewohnt von Palästinensern, die bekanntlich durchweg Moslems sind.
Die Versorgung der dortigen Bevölkerung mit Dingen des täglichen Bedarfs ist äußerst schlecht, wovon Kinder und Jugendliche besonders betroffen sind. So wurde die St. Angela Schule gebeten, zum Beispiel Spielsachen, Materialien für die Schule und Kleidung zu sammeln. Dieser Appell stieß beim ‚Arbeitskreis Soziale Aktionen’ (AKSA) auf offene Ohren. Der entsprechende Aufruf an die Schülerinnen von Gymnasium und Realschule hatte eine Flut von Gesellschaftsspielen, Stofftieren, anderen Spielsachen, gefüllten Ranzen, Heften, Stiften und anderen Dingen zur Folge. So gab es Probleme, einen Platz zu finden, um diese Dinge zu lagern, bis sie abgeholt werden konnten. Es wurde ein Lieferwagen für den Abtransport benötigt. Diese Gegenstände und andere Sachspenden werden demnächst per Schiff nach Gaza transportiert.
Die Hilfsorganisation war überrascht von der großen Resonanz auf den Aufruf zu Hilfe für die Bewohner vom Gaza-Streifen und erwähnte den Einsatz von St. Angela sogar auf ihrer Homepage.

Neue Schülerinnen auf St. Angela wieder aktiv für den „Dürener Ranzen“

Die neuen Schülerinnen von Realschule und Gymnasium der St. Angela Schule wurden im Einschulungsgottesdienst am 17. August darum gebeten, nicht mehr benötigte Schulranzen, Turnbeutel, Mäppchen und andere Schulmaterialien aus der Grundschulzeit für bedürftige Schüler aus der Dürener Region zur Verfügung zu stellen. Der Aufruf stieß auf offene Ohren. Denn aus den sechs Klassen wurden über 40 Ranzen und ungezählte verschiedenartige Gegenstände für das Schulleben abgegeben. So konnten die beiden Schulleitungen Frau Brandt und Herr Habrich, Mitglieder des „Arbeitskreises Soziale Aktionen“ der Schule und Vertreterinnen der beteiligten Klassen dem Freiwilligenzentrum Düren e.V. die gespendeten Schulsachen in einer kleinen Zeremonie übergeben. Die Klassen erhielten vom AKSA, dem Initiator der Aktion an der Schule, wie im Vorjahr Urkunden für ihr soziales Engagement. Der Arbeitskreis stellte auch einen Geldbetrag für die Aktion zur Verfügung.

Frau Lensing, die Vorsitzende des Vereins, zeigte sich sehr erfreut über die Aktion des AKSA und wies darauf hin, dass der Bedarf im Vergleich zum Vorjahr noch gestiegen sei und neue „Kunden“ hinzu  gekommen seien. Sie hob lobend hervor, dass sich die St. Angela-Schule erneut an der Aktion „Dürener Ranzen“ beteiligte, bei der sonst nur noch zwei weitere Schulen aus der Region mitmachten.
(
Michael Schierbaum)

Neue Vorsitzende für den AKSA
Angela Käferstein löst Michael Schierbaum ab.

Angela KäfersteinOSTR Michael SchierbaumZum 1. Februar 2010 wurde der langjährige 
Vorsitzende des AKSA, Herr OSTR Michael Schierbaum, in den Ruhestand verabschiedet. Die Nachfolge für den Vorsitz des AKSA übernahm Frau Angela Käferstein, die die engagierte und überaus erfolgreiche Arbeit ihres Vorgängers fortfühen wird. An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn Michael Schierbaum für seinen unermüdlichen Einsatz bei zahllosen Hilfs-projekten herzlich bedanken. Wir sind sicher, dass Herr Schierbaum in seinem (Un-)Ruhestand auch weiterhin den AKSA tatkräftig unterstützen wird.

St. Angela-Schule unterstützt die Obdachlosenhilfe "IN VIA" in Düren

Im Januar 2010 feierte das Kollegium der St. Angela-Schule den runden Geburtstag der Rektorin ihrer Realschule, Frau Käthe Die Rektorin der Realschule Käthe Brandt Brandt. Statt persönlicher Geschenke bat das "Geburtstagskind" um eine Geldspende für IN VIA Düren-Jülich e.V., einer Organisation der Caritas, die seit 1993 in der Obdachlosenhilfe in Düren unter anderem mit dem "Café Lichtblick" tätig ist. Der Arbeitskreis Soziale Aktionen (AKSA) stellte deshalb seine legendäre Spendenflasche auf und erhielt 230 € an Spenden. Da die Finanzierung des "Café Lichtblick" auf Dauer nicht mehr gesichert ist, wurde der Betrag dieser Einrichtung gespendet.

Der Weihnachtsmarkt  
Bildergeschichten und


Geschichten zu Bildern 

Schülerinnen aus der Klasse 9b der St. Angela Schule haben im Religionsunterricht Geschichten über den Weihnachtsmarkt geschrieben. Angeregt wurden diese Erzählungen durch Fotos, die während des Aufbaus des Marktes seit Anfang November entstanden.
Am Montag, den 23.11. 2009
war es dann soweit. In der ökumenischen Kirchenhütte auf dem Dürener Weihnachtsmarktes stellten Schülerinnen ihre Werke aus.Die sehr kreativen Texte fangen den ganz eigenen Glanz des Weihnachtsmarktes und seinen besonderen Flair ein.

Denn der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt kann in eine eigene Welt führen:

Im Schein der vielen Lichter wird der sonst oft graue Alltag verzaubert.
Manches erscheint im Licht der Kerzen anders.
Dadurch wird der Weihnachtsmarkt zu so etwas wie einer „Generalprobe“ für Weihnachten, wo wir ja auch unsere Wohnunge
n  festlich schmücken.
Die Besucher wurden ermuntert, einzutreten und im Lesen der besinnlichen, aber auch lustigen Geschichten sich selber „verwandeln“ zu
lassen.

Zugleich informierten die Schülerinnen, begleitet durch Lehrerinnen und Lehrer der St. Angela Schule, über die Aktivitäten des „AKSA“ (Arbeitskreis Soziale Aktionen). Mit vielen Fotos wurde das Partnerschaftsprojekt in Uganda (Bau einer Schule mit Waisenhaus) vorgestellt. Exponate aus Afrika und Infos über afrikanische Kunst und Sprichwörter ergaben ein vielschichtiges Bild. 
Schülerinnen boten den Besuchern Tee und Plätzchen an, um sie zum Verweilen zu ermuntern. Da der Tag wettermäßig sehr stürmisch verlief, waren leider nur wenige Besucher auf dem Weihnachtsmarkt. Daher werden die Geschichten im Laufe des Advents an verschiedenen Orten in der Schule noch einmal aushängen.

Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz.

Bischof aus Sudan besucht die St. Angela Schule

Bischof Macram Max Gassi besuchte Ende August die St. Angela Schule, um in der sechsten Stunde den Schülerinnen aus zwei Klassen über die Situation in Sudan allgemein und über die in der Region von Turalei speziell zu berichten. Dort liegt die Sekundarschule für Jungen und Mädchen, deren Förderung seit Ende letzten Jahres das Hauptprojekt von St. Angela ist. Die Diözese hat etwa die Größe Italiens. Diese Größe und das unzureichende Verkehrsnetz sind eine erhebliche Erschwernis  bei geistlichen Betreuung und materiellen Versorgung der Menschen.
Der Bischof schilderte sehr anschaulich über die rassischen und religiösen Ursachen des Bürgerkriegs, der jetzt beendet ist und auch einen Aufbau der zerstörten Schulen erfordert. Die Zuhörerinnen waren offensichtlich schockiert zu hören, dass Kinder als Sklaven gefangen genommen und verkauft werden. Es sollen dort etwa 35.000 Menschen als Sklaven - meist aus dem Süden des Landes - gehalten, die so auch noch ihrer eigenen Kultur und Familie entfremdet werden. Die Regierung unternimmt leider aber nichts dagegen.
Ein weiterer Schwerpunkt des in Englisch gehaltenen Berichts war die Schilderung der Benachteiligung von Mädchen und Frauen. Man sieht in ihnen meist nur billige Arbeitskräfte in der Familie und in der Landwirtschaft. Dies ist der wesentliche Grund, warum in "unserer" Sekundarschule in Turalei zwar 80 junge Männer sind aber nur 3 junge Frauen. Der Bischof und Verantwortliche in der Diözese kämpfen schon länger gegen diese Diskriminierung.

Unsere Partnerschule wurde Anfang des Jahres offiziell eröffnet und vom Bischof eingesegnet. Der lange Bürgerkrieg ist ein Grund, warum ausgebildete Lehrer fehlen, und man sich um Lehrkräfte aus Kenia und Burundi bemüht. Die nächsten Ziele des Bischof hinsichtlich unserer Partnerschule sind der Bau eines Laborraumes, einer Bibliothek, Die Errichtung von Lehrerhäusern und Klassenräumen und deren Möblierung und Ausstattung. 
Gegen Ende der Stunde hatten die Schülerinnen Gelegenheit Fragen zu stellen. Dies geschah anfangs etwas zögerlich, da es ja in Englisch geschehen musste. Insgesamt war der Bischof aber erfreut über die Anzahl und Qualität der Fragen.
Anschließend trafen sich der Bischof und der Vorsitzende des Vereins "Initiative Sudan", Pater Stephan aus der Abtei in Himmerod noch mit dem Arbeitskreis Soziale Aktionen, um weitere Hilfsmaßnahmen zu besprechen. So wird der Arbeitskreis nach der Rückkehr des Bischofs genauere Aufstellungen über den Kostenrahmen der Projekte erhalten, um dann konkrete Aktionen zur Finanzierung zu planen.  Alle waren positiv überrascht über die Offenheit und die klare Sprache des Gastes bezüglich der Lage in seinem Heimatland. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer empfanden den mehrstündigen Besuch sehr lohnend und interessant. Wir waren auch froh, dem Gast aus Sudan durch die Schulleitung eine Kerze zu unserem 325 jährigen Schuljubiläum für unsere Partnerschule überreichen zu können, die freudig angenommen wurde. 

(M. Schierbaum)

Das neue Schulprojekt 
der St. Angela-Schule:
'Sudan'

Nachdem unser "Projekt Mabamba" in Tansania als abgeschlossen gelten kann, hat sich der AKSA um ein neues Projekt bemüht und deshalb verschiedene Hilfsorganisationen angeschrieben. Nach genauem Studium der erhaltenen Unterlagen haben wir uns Anfang September 2005 für ein Projekt im Sudan entschieden.
Wir unterstützen ein Schulprojekt im Süden des Sudans, nachdem in einem mehrjährigen Bürgerkrieg das Bildungswesen dort weitgehend zerstört worden ist, seit Jahren besonders im Sekundarschulbereich kein regelmäßiger Unterricht stattgefunden hat.
Über die Hilfsorganisation "Initiative Sudan e.V." ( weitere Infos: e-mail: webmaster@initiative-sudan.de, www.initiative-sudan.de , Konto 60032448 bei der Sparkasse Mittelmosel BLZ 58751230 ) unterstützen wir den Aufbau eine gemischten Sekundarschule in Turalei im Süden des Sudans. (Brief aus dem Sudan, pdf-datei, 9kb)
Im November 2005 wurde an den Info-Wänden des AKSA im Foyer erstmals unser neues Projekt im Sudan vorgestellt. Texte, Zeitungsberichte, tabellarische Übersichten und Fotos berichteten über die Situation im Sudan generell und speziell im Süden des Landes. So hatten auch Eltern am Elternsprechtag Gelegenheit, sich über dieses neue Projekt zu informieren. Vorort ist die Organisation "Initiative Sudan" tätig, und die St. Angela Schule unterstützt mit ihr zusammen eine Schule. Der Leiter der Organisation besuchte uns im Herbst 2006  und überbrachte unserer neuen Partnerschule einen Brief und weitere Informationen über unsere St. Angela-Schule. Nach seiner Rückkehr Anfang Dezember erhielten wir weitere Informationen.
Am Elternsprechtag im November organisierte der AKSA wieder eine Cafeteria. Es gab belegte Brötchen, Kuchen und Kaffee. Dank der hierbei erforderlichen Mithilfe von Schülerinnen, die sehr gut klappte, konnte ein Erlös von 153,-
erzielt werden, der für unser neues Projekt im Sudan gedacht war.Weiterhin überwies der AKSA 800,- €, um einen Beitrag zum Aufbau dieser Schule zu leisten.
Zu Jahresbeginn 2006 ist mit dem neuen Schuljahr die erste Klasse eingerichtet worden. Durch diese Organisation und durch die Diözese El Obeid werden die notwendigen Maßnahmen geplant und die Verwendung der Gelder überwacht. Es ist erforderlich, Schulgebäude zu errichten und mit Mobiliar auszustatten, Unterrichtsmaterialien und Bücher zu beschaffen. Außerdem muss man sich vor Ort um geeignete Lehrkräfte bemühen. Der zuständige Bischof hat Ostern das erste einfache Gebäude eingesegnet.
Wir stehen mit der deutschen Organisation und den Verantwortlichen vor Ort und der Schule per Briefen und e-mail in Kontakt.

Brotaktion in der Fastenzeit 2006!
Der vom AKSA angeregte Brotverkauf ist wie in den früheren Jahren auf gute Resonanz gestoßen. Schnell waren genügend Schülerinnen gefunden, die an den Nachmittagen in der Fastenzeit 2006 zu Hause Brot oder kleine Brötchen backen wollten. An den jeweils nächsten Tagen wurde dann das Brot in den beiden großen Pausen scheibenweise ohne Belag verkauft. Die Brötchen gab es natürlich auch nur "trocken", denn es war ja Fastenzeit. Oft war der Stand schon am Ende er ersten Pause ausverkauft. Diese Aktion sollte den Schülerinnen und dem Kollegen einmal ein gesundes Zwischenfrühstück bieten, ihnen gleichzeitig aber auch näher bringen, wie gut einfaches Brot schmecken kann.
Natürlich sollte diese Verkaufsaktion auch Geld einbringen, was auch voll gelungen ist. Insgesamt gab es einen Reinerlös von 173,- . Er wird unserem neuen Schulprojekt im südlichen Sudan in der Region Darfur zugute kommen. Nach dem langen Krieg ist es nämlich dringend erforderlich, dort Schulen zu bauen oder zu reparieren und Lehrmaterial zu beschaffen.
Der AKSA dankt allen Schülerinnen und Kollegen/innen, die sich an dieser Aktion beteiligt haben.
Welt-Aids-Tag
Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember 2005 informiert der AKSA seit Ende November an seinen Info-Wänden über die Verbreitung dieser Krankheit auf der ganzen Welt und speziell in den Entwicklungsländern. Verschiedenartige Texte und Abbildungen zeigen eindringlich, dass das südliche Afrika besonders betroffen ist. Ein T-Shirt einer tansanischen Hilfsorganisation ist ausgestellt. Es zeigt einen Aufruf in Kisuaheli zur Aids-Problematik, der natürlich übersetzt wurde.
Erdbeben in Pakistan:
Nach dem Erdbeben im Oktober 2005 wurde im Lehrerzimmer die Spendenflasche aufgestellt, wie es nach Katastrophenfällen schon fast Tradition ist. Dies erbrachte 84,- €, die an UNICEF überwiesen wurden, um besonders Kindern Hilfe zukommen zu lassen.
Weiterhin stellte der AKSA aus eigenen Mitteln 300,- € als Soforthilfe für die Erdbebenopfer zu Verfügung. Dieser Betrag wurde durch Spenden von zwei Kollegen/innen um zusammen 100,- € erhöht. So konnten insgesamt 400,- € an Misereor überwiesen werden, um zur Versorgung der Obdachlosen einen Beitrag zu leisten.

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