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In
diesem Jahr nahmen Schülerinnen der Realschule zum ersten Mal an der
Internet-Ralley NetRace von NET Aachen und der Aachener Zeitung sowie
den Aachener Nachrichten teil. Ihr Team "Nemo" belegte dabei
auf Anhieb Platz 31 von mehr als 250 teilnehmenden Teams und erreichte
unter den 80 teilnehmenden Schulen bei den Realschulen Platz 1. Das Team
"Power Girls" des St. Angela Gymnasiums, das schon seit Jahren
an dieser Internet-Ralley teilnimmt, kam sogar unter die besten zehn
Teilnehmer und nimmt somit an der Endausscheidung teil.
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Bericht der
Dürener Nachrichten
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Verabschiedung der Rektorin Käthe
Brandt
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Mit
einer fröhlichen, aber auch bewegenden Feier nahm am 22. Februar 2013
die St. Angela-Schule Abschied von Käthe Brandt, der Leiterin der
Realschule. In ihren Reden bedankten sich Wolfgang Habrich, der Leiter
des St. Angela Gymnasiums, Norbert Arenz, der Vorsitzende des
Verwaltungsrates der St. Angela-Schulgesellschaft, Rainer Guthausen, der
stellvertretende Bürgermeister der Stadt Düren, sowie Frank Heinrichs,
der Vorsitzende der Realschulpflegschaft bei Frau Brandt für die fast
40jährige Arbeit als Realschullehrerin, von der sie 38 Jahre an der St.
Angela Realschule verbracht hat. (vergl. "Das Ende einer
Ära" weiter unten)
Besonders bewegend war jedoch der Abschied von den Kolleginnen und
Kollegen sowie den Schülerinnen von Frau Brandt. Die Vorsitzenden des
Lehrerrates, Frau Ehrhard und Frau Steffens, ließen in der für die
Angela-Schule so chakteristisch-kreativen Art Frau Brandts Zeiten als
Schülerin, Studentin, Realschullehrerin, Rektorin und nebenher Mutter
passieren, die Klassensprecherinnen der Realschule verabschiedeten sich
jede einzelne mit einer Rose, andere Schülerinnen mit Liedern und einem
irischen Tanz. Der Lehrerchor sagte mit "As tears go
by", die Fachschaft Englisch mit einem "Shanty" lebewohl,
und das heute bereits legendäre "Take us"
Ensemble aus tanz- und sangesfreudigen Lehrerinnen beider Schulformen parodierte einmal mehr
das Leben an
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einer reinen Mädchenschule mit "Eimol Schülerin an St. Angela sein, ohne Jungs im Haus - no sex no crime...".
Ein
weiterer Höhepunkt war der Auftritt von 18 Schülerinnen der ersten
Klasse von Frau Brandt, die von 1974 bis 1980 die St. Angela Schule
besucht haben und als Überrraschungsgäste kamen. So konnte endlich
nach über 30 Jahren geklärt werden, wer damals den Feuerlöscher in der
Klasse geleert hatte.
Nachdem sie sich in der ihr eigenen Art mit einem Bänkchen auch die
nötige Körpergrösse hinter dem Rednerpult verschaft hatte, bedankte
und verabschiedete sich Käthe Brandt in bewegenden Worten und mit einem
abschließenden Song von Reinhard Mey von - wie sie es formulierte -
"ihrem Elternhaus", in dem sie mit Ausnahme ihrer
Studentenzeit ab ihrem 10. Lebensjahr ihr ganzes Leben verbracht hat.
Nach der Feier wurden die Gäste mit einer weiteren Besonderheit der St.
Angela-Realschule überrascht: Die Schülerinnen der Klassen 10 hatten
zusammen mit ihren Hauswirtschaftslehrerinnen Frau Nessler-Peters und
Frau Bertram ein komplettes kulinarisches Menü in der Schulküche
zubereitet, das sie den Besuchern in immer wieder wechselnden kleinen
Portionen servierten und damit die Abschiedsfeier perfekt ausklingen
ließen.
(Bilder
von der Feier)
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Weiberfastnacht
2013: "Angela geschminkt - unsere Welt ist pink
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Unter dem diesjährigen Motto: "Angela geschminkt - unsere Welt ist
pink" feierte die St. Angelaschule Weiberfastnacht. Auf der Bühne
im Foyer organisierte die SV ein Programm, bei dem sowohl Schülerinnen
als auch Lehrer ihre tollen Kostüme sowie ihre Gesangs- und Tanztalente
zeigten. Gleichzeitig wurde die Mensa im Keller zu einer Disco
umfunktioniert.
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Über
die tolle Stimmung und gute Laune während des SV-Programms, bei dem das
Foyer "auf dem Kopf stand", gibt der kleine Flash-Video-Film
(flv) einen kleinen Einblick:
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Das Ende einer Ära:
Die Rektorin der St.
Angela-Realschule Käthe Brandt geht in Pension
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Mit
dem Ende des Schulhalbjahres 2012/13 ging die Rektorin der St. Angela
Realschule, Frau Käthe Brandt, zum 31.Januar 2013 in den
Ruhestand.
Frau Brandt war selbst Schülerin der St. Angelaschule, an der sie
1968 ihr Abitur machte. Nach dem Studium von Englisch und Erdkunde an
der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und nach ihrer
Referendarzeit an der Realschule in Jülich kehrte sie als junge
Realschullehrerin zum Schuljahr 1974/75 an ihre alte Schule zurück.
Unter Sr.
Thadäa begann sie als Klassenlehrerin in der neuen Klasse 5
an der damalig einzügigen Realschule.
Am 1. Juni 1991 wurde Käthe Brandt zur Konrektorin und ständigen
Vertreterin von Sr.
Irmgardis als Schulleiterin der Realschule ernannt und mit dem neuen
Schuljahr wurde die Realschule erstmalig dreizügig.
Drei Jahre später am 1. August 1994 übernahm sie von Sr. Irmgardis die
Leitung der Realschule. Nachdem am 1. Januar 2000 die Trägerschaft der
St. Angelaschule an die St. Angela Schulgesellschaft mbH übegegangen
war, übernahm Käthe Brandt am 1. Juni 2002 zusammen mit dem neuen
Direktor des St. Angela Gymnasiums, Herrn Wolfgang Habrich, von Sr.
Irmgardis die Geschäftsführung der Schulgesellschaft.
Wegen der hohen Schüler-Nachfrage wurde unter ihrer Leitung von
2000-2006 die Realschule vierzügig betrieben.
2001 erwarb sie die Domän "angelaschule-dueren.de" und
startete diese Homepage der St. Angela Realschule Düren, die
sie seither selbständig und auf eigene Kosten pflegt.
Sie war am Jubiläumsjahr "325
Jahre der Ursulinen" 2006 maßgeblich beteidigt ebenso wie 2010
am
Festakt zum 10-jährigen
Bestehen der St. Angela-Schulgesellschaft.
2012 meisterte sie zusammen mit ihren Kollegen und Kolleginnen der
Realschule die Qualitätsanalyse der Bezirksregierung Köln in
Cooperation mit dem Bistum Aachen mit hervorragenden Beurteilungen.
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Nach
40 Jahren als Lehrerin an der Realschule, davon 38 Jahre an der St.
Angelaschule, und 21 Jahren in der Schulleitung, davon 18 Jahre als
Rektorin, sowie 10 Jahre als Geschäftsführerin verabschiedete sich
Frau Brandt zum 31. Januar 2013 in den wohlverdienten
(Un-)Ruhestand.
(vergl. Geschichte
der St. Angelaschule)
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Sternsinger 2013 in St. Angela (20
+C+M+B +13)
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Schülerinnen der St. Angela Schule wurden in ihren Pfarrgemeinden
als Sternsinger ausgesandt
und sprachen mit unserem
Schulseelsorger Michael Kruse am Freitag, 11. Januar 2013
die traditionellen Segensbitten für unsere Schule .
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Schulfest
an St. Angela
zum Abschluss der Projekttage 2012
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Vom
3. bis zum 8. September 2012 fanden an der St. Angelaschule die
diesjährigen Projekttage statt, die am 8.9.2012 mit dem Schulfest ihren
Höhepunkt fanden. Bei herrlichem Spätsommerwetter präsentierten die
Schülerinnen den zahlreichen Besuchern des Schulfestes ihre mehr als 50
Projekte, die sie im Laufe der Woche mit ihren Lehrern und Lehrerinnen
ausgearbeitet und geübt hatten.
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Von "Hirnforschung im Mittelalter und heute", über "Mode
und Frisuren im 20. Jahrhundert" bis hin zu Theateraufführungen
und Irischen Tänzen wurde eine breite Unterhaltungspalette geboten.
Neben kreativem Basteln wurden Taschen und Schmuck angefertigt, Origami
gefalten und "Weibsbilder zwischen Mensa und
Selbstlernzentrum" als Wandbilder angefertigt.
Es gab einen "fliegenden Zirkus der Physik" und Projekte rund
um den Schulgarten.
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Sportveranstaltungen
mit Exkursionen fehlten ebenso wenig wie die Anregungen für Mädchen zu
radeln, zu skaten oder sich im Wasserski zu versuchen. Themen wie die
"Rechte der Frau heute", "Karrierefrau, Mutter oder
Model", "Mädchen zwischen Haushalt und Technik",
"Mädchen engagieren sich im Naturschutz" wurden neben
weiteren aktuellen Themen angesprochen. Einige Mädchen durften sogar
ein "Elternpraktikum" absolvieren und erlebten die ganze Woche
einschließlich der Nächte, was es heißt, ein Baby zu versorgen.
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Zu alledem war natürlich auch für das leibliche Wohl der Besucher
gesorgt, aber es wurden nicht einfach nur Kuchen und Grillwürstchen
verkauft, sondern Projektergebnisse angeboten wie z.B. aus: "Frauen
verführen kreativ - kleine, feine Häppchen" oder "Kreatives
Backen, Dekorieren und Modellieren" und "Türkisch für
Anfänger - türkische Spezialitäten".
Weitere Bilder von
den Projekttagen und dem Schulfest.
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Abschlussfeier
der 10er Klassen auf Schloss Burgau
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Am
26. Juni 2012 wurden die drei Zehnerklassen der Realschule St. Angela
mit einem letzten gemeinsamen Gottesdienst in St. Cyriakus Niederau
verabschiedet, den die Schülerinnen gemeinsam mit Herrn Kruse
vorbereitet hatten.
Die anschließende Feierstunde auf Schloss Burgau stand unter dem Motto:
"Trau Dich! Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher. Aber dafür
werden Schiffe nicht gebaut!" Zusammen mit ihren
Lehrern/Lehrerinnen, den Eltern, Geschwistern und Freunden feierten die
Schülerinnen bei wunderschönem Sommerwetter ihren Erfolg.
Bilder von der
Abschlussfeier
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Klassenfahrt
nach England 23.4.-27.4.2012
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Bericht
einer Schülerin der Klasse 7:
"Wir,
die Schülerinnen der siebten Klassen der Realschule, waren sehr
aufgeregt, als wir am Montag, dem 23. April 2012 nach England fuhren. Im
Bus herrschte gute Stimmung.
Als wir in Rochester ankamen, empfingen uns die Gastfamilien sehr
freundlich. Sie unterhielten sich viel mit uns und das Essen war immer
lecker, auch wenn es anders als zu Hause war.
Am ersten Tag machten wir eine Rallye durch Rochester. Anschließend
fuhren wir nach Canterbury, wo wir Zeit hatten, in Kleingruppen die
Stadt kennen zu lernen.
Direkt
am zweiten Tag ging es wegen schlechten Wetters ins Natural History
Museum. Schade fanden wir, dass wir wegen
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eines
langen Staus auf der Autobahn nur 1 ½ Stunden Zeit hatten, bis es ins
Blue Water Shopping Centre weiter ging. Am Abend freuten wir uns bereits
auf den nächsten Tag, da wir endlich die große Sightseeing Tour in
London machten. Am besten war, dass wir durch den St. James Park zum
Buckingham Palace spazierten. Leider war die Queen an diesem Tag nicht
zu Hause.
Wir fanden es jeden Tag schön, mit den Gasteltern über unsere Ausflüge
zu reden.
Nachdem wir uns nach einer erlebnisreichen Woche in England
verabschieden mussten, ging es am Freitag, dem 27.4.12 nach Deutschland
zurück." (Bilder)
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St.
Angela-Realschülerinnen zeigen Politikern die Praxis
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Handwerkskammer erhält 807.000 € für
Berufsorientierungsmaßnahmen.
Unsere Schülerinnen nehmen an diesem Programm teil.
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Der
Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel überbrachte der
Handwerkskammer in der Paradiesstrasse den Zuwendungsbescheid über
807.000 € des Bundes-bildungsministeriums, mit
dem sichergestellt ist, dass in den nächsten zwei Jahren auch unsere
Klassen 8 an dem Projekt für die Berufs-orientierungsmaßnahmen
teilnehmen können.
Staatssekretär Rachel sowie die Landtagsab-geordneten Seel und Wirtz
ließen sich von unseren Schülerinnen der Klasse 8 dabei die Praxis am
Schraubstock zeigen.
Von den örtlichen Kooperationspartnern wer-den
folgende Berufsfelder angeboten:
Friseur, Touristik, Metall, Holz, Maler/Lackierer,
Heizung/Klima/Sanitär sowie Einzelhandel mit Büro und
Verwaltung.
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Lassen sich von einer Schülerin die Arbeit erklären:
Ralf W. Barkey von der Handwerkskammer, Staatssekretär Thomas Rachel
(MdB) und die beiden Politiker Rolf Seel und Josef Wirtz (v.r.) Fotos:
Margret Vallot, DN
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Aktionswoche
„Waveboard“ an der St. Angela Schule Düren
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Autorenlesung in der
Schülerinnen-Bücherei:
Simak
Büchel: BOGUMILS BOTEN - Ein geheimnisvolles Päckchen
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Dem Autor gelang es, die Schülerinnen mit seinem lebendigen
Vortrag in den Bann zu ziehen und in ein Gespräch darüber zu
verwickeln, wie das Buch nach den vorgelesenen Abschnitten wohl
weitergeht. Für ihn ist das nicht verwunderlich – handelt es sich
doch um einen Austausch unter Kollege/innen, denn alle Kinder haben
schon eigene Figuren erfunden und Geschichten geschrieben. So saßen in
den zwei Lesungen nicht nur jeweils 80 Schülerinnen auf dem
Boden, sondern Paviane, Geisterfische, Agenten, ein Kapitän, dem beim
Lachen
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Perlen aus
dem Bauchnabel kullern waren mit im Raum.
Wir bedanken uns bei den 12 Teilnehmerinnen der Hörspiel-AG, die die
Lesung gewonnen haben, und beim DIX-Verlag, Düren für die Stiftung des
Preises.
Und davon handelt das Buch, das im DIX-Verlag Düren erschienen ist:
Tammo Fistel war seit seiner Geburt ein echter Pechvogel. Kein Jahr
verging, in dem ihm nicht irgendetwas fürchterlich Unpassendes
widerfahren wäre. Seine Klassenkameraden hänselten ihn und dann hatte
er auch noch seit einhundertachtunddreißig Tagen, sechs Stunden und
siebenundvierzig Minuten Schluckauf …
Heute war wieder so ein Tag, an dem die Luft vor Spannung knisterte. Die
Sommerferien standen vor der Tür, als Familie Fistel von einem Kurier
aufgesucht wurde. Wenig später hielten Tammo, seine ältere Schwester
Dodo und seine Mutter Feodora einen schwarzen Brief in Händen, in dem
Bogumil sie bat, einen heimlichen Botengang zu übernehmen. Ein
unscheinbares Päckchen sollten die Fistels bis nach Schweden bringen.
Noch in dieser Nacht musste die Fahrt losgehen! Und hätten sie auch nur
geahnt, welche Abenteuer auf sie warteten, wahrscheinlich wären sie
nicht ins Auto gestiegen. Oder erst recht!
(Mechtild Bölting)
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Die Hörspiel-AG geht auf Sendung
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Samstagnachmittag in der Fabrik für Kultur im Stadtteil Düren
Ost:
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12 aufgeregte Schülerinnen der
Klassen 6Ra, 6b und 6c sind im Tonstudio des EDR (Erster Dürener
Rundfunk-verein) und nehmen eine Radiosendung auf. Sie lesen mit viel
Spaß und - als das rote Lämpchen „Aufnahme“ leuchtet - mit nahezu
professioneller Ruhe das Buch „Baum 532“ von Simak Büchel
(DIX-Verlag) als Hörstück. Seit Juni haben sie in der Hörspiel-AG
unter der Leitung des Theaterpädagogen Michael Laurenco
geprobt und am Samstag, den 7. Januar von 21.00 – 22.00 Uhr sind sie
zu hören bei Radio Rur 92,7.
Wir freuen uns darauf. (Mechthild Bölting)
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Autorenlesungen
für die Klassen 5
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Es
wird wieder unheimlich
in der St. Angela-Schule.

Voller
Spannung warteten die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 5 der Realschule
in der Gymnastikhalle auf den Dürener Kinderbuchautor Frank Becker.
Einige Schülerinnen kannten ihn bereits von Lesungen seiner bisher
erschienenen Bücher „„Cora und das Rätsel um die schwarze
Dame" und „Cora und der Fluch der Wölfin", mit denen er
auch schon in den Vorjahren in unserer Schule für Spannung sorgte.
Am 23.11.2011 war es dann soweit: Die Schülerinnen traten die
Reise nach „Lüttjesand“ an, einem Fischerdorf an der Küste. Mitreißend
las Frank Becker aus seinem neuen Buch „Cora und die Geister von
Andersland“.
Die Mädchen fieberten mit den vertrauten Romanfiguren Cora, Anna, Coras
Eltern und dem Hund Picasso. Cora, die Protagonistin, setzt sich in
diesem Buch für die Umwelt ein und die Geister von Andersland helfen
dabei. Gilbert Behl, Musiker und Freund des Autors, trug Liedtexte
Beckers vor und begleitete sie gekonnt mit der
Gitarre. Zur Erinnerung erhielten alle Mädchen ein Kreuzworträtsel zum
Buch, das sie mit Leichtigkeit lösten. Frank Becker signierte anschließend
seine Bücher und traf noch auf alte Bekannte: Schülerinnen, jetzt in
der Klasse 8, die vor drei Jahren den ersten Kontakt zum Autor
hergestellt hatten.
Mit großer Freude hörten die Schülerinnen von der Arbeit am nächsten
Cora-Band und hoffen auf ein Wiedersehen.
(Marie Therese Groten-Meyer)
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Mülli und Schrotti in der St. Angela-Schule
Der Klasse
5Rb wurde eine weitere Autorenlesung geboten: Frau Satory-Jansen
besuchte die Klasse am 30.11.2011. Sie stellte ihr Buch „Der Stern in
deiner Hand“ vor, eine Sammlung von abenteuerlichen Kurzgeschichten.
Sie sollen die Leser einladen zum Träumen, aber auch Mut machen und Trösten.
Frau Satory-Jansen betonte mehrfach: „Dieses Buch zeigt, dass nichts
unmöglich ist.“
Die Schülerinnen lernten die Hexe Mülliane und Graf Schrotti kennen.
Diese beiden decken mit Hilfe von Tom, Christian, Olli, Fyllie und Onkel
Olaf auf, was Müllpiraten auf einem Schrottplatz anrichten. Sehr
schwungvoll und mit viel Einfühlungsvermögen trug die Autorin die
Geschichte vor. Zu
rhythmischen Klängen stellten die Schülerinnen vorgetragene Abenteuer
der Mülldetektive nach und viele Fragen an die Autorin rundeten die
Lesung ab.
Zum Abschluss der Lesung bewunderten die Mädchen die gelungenen
Illustrationen zum Buch von Heide Stump und eiine Schülerin meinte
begeistert: „Jetzt weiß ich, was ich mir zu Weihnachten wünsche.“
(Marie Therese Groten-Meyer)
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Den
Trend zum Zweitbuch setzen
Sonderpreis für ein "Live-Hörspiel"
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Dürener
Zeitung,
15.
November 2011 Schülerinnen
der St. Angela-Schule haben ein „Live-Hörspiel" einstudiert. Sie
sollen Vorbilder für Kinder sein,
die nicht ganz so gern ins Bücherregal greifen. Pilotprojekt der Leseförder-Initiative
„ABC Düren".
VON
SARAH MARIA
BERNERS
Düren.
„Ich glaube, Sie möchten, dass
wir gerne Bücher lesen. Und wir sollen anderen Kindern zeigen, dass
Lesen Spaß macht", sagt Jasmin
Zender schüchtern und trifft damit
ins Schwarze. „Leseförderung"
nennen das die Erwachsenen.
Sie sprechen von Vorbildern in der Peergroup,
positiven Verknüpfungen,
Analphabetis-mus und gesellschaftlicher Teilhabe.
Wenn
die Schülerinnen der St. Angela-Schule
von ihrem LeseProjekt
sprechen, brauchen sie andere
Worte. Aus ihrem Mund klingt
Leseförderung wie ein großer Spaß
- und das soll sie im Idealfall
auch sein. Den Mädchen aus den
sechsten Klassen ist klar, das im
Leben nur weiterkommt, wer gut
lesen kann. Und sie wissen auch,
wie ein Buch sein muss, damit
Kinder wie sie es gerne lesen. „Es
muss spannend sein", sagt Sarah
Pohl. „Und lustig", ergänzt Nina
Zimmer. Außerdem müsse es auf
jeder Seite Lust machen weiterzublättern,
findet Saliha Büyükdere.
Simak
Büchels neues Buch„Baum
532" erfüllt die
Kriterien der Mädchen:
Deswegen sind sie in den
vergangenen Monaten gerne auch
samstags in die Schule gekommen,
um mit dem Theaterpädagogen
Michael Laurenco und Schulpädagogin Mechthild Bölting ein
„Live-Hörspiel" einzustudieren.
Am Freitag, dem bundesweiten
Vorlesetag, werden sie es erstmals
auf der Bühne spielen. „Baum
532" ist ein Pilotprojekt, das die Leseförderinitiative
„ABC Düren" ins Leben gerufen
hat. „In Schulen und Kindergärten
wird schon viel für die Leseförderung
getan. Wir sind nicht
angetreten, um anderen Arbeit abzunehmen", sagt Elke
Fettweis, Mitbegründerin der Initiative.
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Eine
Lobby fürs Lesen
Der
Initiative„ABC- Düren" geht es darum, Marketing für das Lesen zu
betreiben und dem Lesen als Basis-kompetenz für das Leben eine Lobby zu
verschaffen. Denn wer Probleme beim Lesen habe, verstehe auch die
Matheaufgaben nicht und könne später Probleme im Beruf bekommen. Wenn
man denn einen hat. „Wer nicht lesen kann, ist außen vor", sagt
Mitstreiterin Manuela Hantschel. Und das könne nicht im Interesse der
Gesellschaft sein. Für die Leseförderung sollen daher nicht nur
Schulen und Kitas zuständig sein. Dafür soll eine ganze Stadt
in die Verantwortung genommen werden. „Lesen geht alle an, und
deswegen müssen auch alle etwas tun", sagt Hantschel. Für einen
Wettbewerb
im Stadtgebiet (siehe Box) haben die Initiatoren daher schon Betriebe
als Sponsor gewinnen können. Im nächsten Jahr soll das Projekt
kreisweit laufen.
Zugegeben: Die Schüle von St. Angela waren leicht für das Pilotprojekt
zu begeistern. Schließlich greifen
sie auch in ihrer Freizeit gerne ins Bücherregal. Mädchen gehören zu
den Kindern, die sich ärgern, wenn in einer Verfilmung Szenen zu kurz
kommen, die ihnen im Buch gut gefallen haben.
Sie mögen es, sich in ihrer Fantasie ein eigenes Bild von den Charakteren
zu machen.
„Kinder
brauchen lesende Vorbilder",
sagt Manuela Hantschel. Wenn Mama und Papa nicht gerne lesen und Kinder
das Lesen Schule mit Leistungsdruck verbinden, ist es nicht einfach, den
Hang zum Zweitbuch zu fördern. In solchen Fällen können
die Schülerinnen
von St. Angela Vorbilder sein und mit Vorurteilen aufräumen. „Vielleicht
wollen manche Kinder nicht
lesen, weil sie schon mal ein langweiliges Buch lesen mussten. Vielleicht
denken sie, dass alle Bücher langweilig sind", vermutet Schülerin
Alina Lock. Oder finden sie Lesen nicht cool? „Wenn andere Kinder auch
solche Projekte machen könnten, fänden sie Bücher sicher bestimmt
besser", sagt Nina. Ein Plädoyer für die Leseförderung.
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