Bestes Realschulteam bei der Internet-Ralley NetRace

In diesem Jahr nahmen Schülerinnen der Realschule zum ersten Mal an der Internet-Ralley NetRace von NET Aachen und der Aachener Zeitung sowie den Aachener Nachrichten teil. Ihr Team "Nemo" belegte dabei auf Anhieb Platz 31 von mehr als 250 teilnehmenden Teams und erreichte unter den 80 teilnehmenden Schulen bei den Realschulen Platz 1. Das Team "Power Girls" des St. Angela Gymnasiums, das schon seit Jahren an dieser Internet-Ralley teilnimmt, kam sogar unter die besten zehn Teilnehmer und nimmt somit an der Endausscheidung teil.


Bericht der Dürener Nachrichten

Verabschiedung der Rektorin Käthe Brandt

Mit einer fröhlichen, aber auch bewegenden Feier nahm am 22. Februar 2013 die St. Angela-Schule Abschied von Käthe Brandt, der Leiterin der Realschule. In ihren Reden bedankten sich Wolfgang Habrich, der Leiter des St. Angela Gymnasiums, Norbert Arenz, der Vorsitzende des Verwaltungsrates der St. Angela-Schulgesellschaft, Rainer Guthausen, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Düren, sowie Frank Heinrichs, der Vorsitzende der Realschulpflegschaft bei Frau Brandt für die fast 40jährige Arbeit als Realschullehrerin, von der sie 38 Jahre an der St. Angela Realschule verbracht hat. (vergl. "Das Ende einer Ära" weiter unten)
Besonders bewegend war jedoch der Abschied von den Kolleginnen und Kollegen sowie den Schülerinnen von Frau Brandt. Die Vorsitzenden des Lehrerrates, Frau Ehrhard und Frau Steffens, ließen in der für die Angela-Schule so chakteristisch-kreativen Art Frau Brandts Zeiten als Schülerin, Studentin, Realschullehrerin, Rektorin und nebenher Mutter passieren, die Klassensprecherinnen der Realschule verabschiedeten sich jede einzelne mit einer Rose, andere Schülerinnen mit Liedern und einem irischen Tanz. Der Lehrerchor sagte mit "As tears go by", die Fachschaft Englisch mit einem "Shanty" lebewohl,  und das heute bereits legendäre "Take us" Ensemble aus tanz- und sangesfreudigen Lehrerinnen beider Schulformen parodierte einmal mehr das Leben an Take us


einer reinen Mädchenschule mit "Eimol Schülerin an St. Angela sein, ohne Jungs im Haus - no sex no crime...".
Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von 18 Schülerinnen der ersten Klasse von Frau Brandt, die von 1974 bis 1980 die St. Angela Schule besucht haben und als Überrraschungsgäste kamen. So konnte endlich nach über 30 Jahren geklärt werden, wer damals den Feuerlöscher in der Klasse geleert hatte.
Nachdem sie sich in der ihr eigenen Art mit einem Bänkchen auch die nötige Körpergrösse hinter dem Rednerpult verschaft hatte, bedankte und verabschiedete sich Käthe Brandt in bewegenden Worten und mit einem abschließenden Song von Reinhard Mey von - wie sie es formulierte - "ihrem Elternhaus", in dem sie mit Ausnahme ihrer Studentenzeit ab ihrem 10. Lebensjahr ihr ganzes Leben verbracht hat.
Nach der Feier wurden die Gäste mit einer weiteren Besonderheit der St. Angela-Realschule überrascht: Die Schülerinnen der Klassen 10 hatten zusammen mit ihren Hauswirtschaftslehrerinnen Frau Nessler-Peters und Frau Bertram ein komplettes kulinarisches Menü in der Schulküche zubereitet, das sie den Besuchern in immer wieder wechselnden kleinen Portionen servierten und damit die Abschiedsfeier perfekt
ausklingen ließen.
 (Bilder von der Feier)

Weiberfastnacht 2013: "Angela geschminkt - unsere Welt ist pink


Unter dem diesjährigen Motto: "Angela geschminkt - unsere Welt ist pink" feierte die St. Angelaschule Weiberfastnacht. Auf der Bühne im Foyer organisierte die SV ein Programm, bei dem sowohl Schülerinnen als auch Lehrer ihre tollen Kostüme sowie ihre Gesangs- und Tanztalente zeigten. Gleichzeitig wurde die Mensa im Keller zu einer Disco umfunktioniert. 

Über die tolle Stimmung und gute Laune während des SV-Programms, bei dem das Foyer "auf dem Kopf stand", gibt der kleine Flash-Video-Film (flv) einen kleinen Einblick:
Flash-Video-Film Weiberfastnacht auf Angela

Das Ende einer Ära:
Die Rektorin der St. Angela-Realschule Käthe Brandt geht in Pension

Mit dem Ende des Schulhalbjahres 2012/13 ging die Rektorin der St. Angela Realschule, Frau Käthe Brandt, zum 31.Januar 2013 in den Ruhestand. 
Frau Brandt war selbst Schülerin der St.  Angelaschule, an der sie 1968 ihr Abitur machte. Nach dem Studium von Englisch und Erdkunde an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und nach ihrer Referendarzeit an der Realschule in Jülich kehrte sie als junge Realschullehrerin zum Schuljahr 1974/75 an ihre alte Schule zurück. Unter Sr. Thadäa begann sie  als Klassenlehrerin in der neuen Klasse 5 an der damalig einzügigen Realschule.
Am 1. Juni 1991 wurde Käthe Brandt zur Konrektorin und s
tändigen Vertreterin von Sr. Irmgardis als Schulleiterin der Realschule ernannt und mit dem neuen Schuljahr wurde die Realschule erstmalig dreizügig.
Drei Jahre später am 1. August 1994 übernahm sie von Sr. Irmgardis die Leitung der Realschule. Nachdem am 1. Januar 2000 die Trägerschaft der St. Angelaschule an die St. Angela Schulgesellschaft mbH übegegangen war, übernahm Käthe Brandt am 1. Juni 2002 zusammen mit dem neuen Direktor des St. Angela Gymnasiums, Herrn Wolfgang Habrich, von Sr. Irmgardis die Geschäftsführung der Schulgesellschaft.
Wegen der hohen Schüler-Nachfrage wurde unter ihrer Leitung von 2000-2006 die Realschule vierzügig betrieben.
2001 erwarb sie die Domän "angelaschule-dueren.de" und startete diese Homepage der St. Angela Realschule Düren, die sie seither selbständig und auf eigene Kosten pflegt.
Sie war am Jubiläumsjahr "325 Jahre der Ursulinen" 2006 maßgeblich beteidigt ebenso wie 2010 am Festakt zum 10-jährigen Bestehen der St. Angela-Schulgesellschaft.
2012 meisterte sie zusammen mit ihren Kollegen und Kolleginnen der Realschule die Qualitätsanalyse der Bezirksregierung Köln in Cooperation mit dem Bistum Aachen mit hervorragenden Beurteilungen.


Nach 40 Jahren als Lehrerin an der Realschule, davon 38 Jahre an der St. Angelaschule, und 21 Jahren in der Schulleitung, davon 18 Jahre als Rektorin, sowie 10 Jahre als Geschäftsführerin verabschiedete sich Frau Brandt zum 31. Januar 2013 in den wohlverdienten (Un-)Ruhestand. 
(vergl. Geschichte der St. Angelaschule)

Sternsinger 2013 in St. Angela  (20 +C+M+B +13)

 

Schülerinnen der St. Angela Schule wurden in ihren Pfarrgemeinden als Sternsinger ausgesandt 
und sprachen mit unserem Schulseelsorger Michael Kruse am Freitag, 11. Januar 2013
die traditionellen Segensbitten für unsere Schule .

Schulfest an St. Angela
zum Abschluss der Projekttage 2012

Vom 3. bis zum 8. September 2012 fanden an der St. Angelaschule die diesjährigen Projekttage statt, die am 8.9.2012 mit dem Schulfest ihren Höhepunkt fanden. Bei herrlichem Spätsommerwetter präsentierten die Schülerinnen den zahlreichen Besuchern des Schulfestes ihre mehr als 50 Projekte, die sie im Laufe der Woche mit ihren Lehrern und Lehrerinnen ausgearbeitet und geübt hatten.

Von "Hirnforschung im Mittelalter und heute", über "Mode und Frisuren im 20. Jahrhundert" bis hin zu Theateraufführungen und Irischen Tänzen wurde eine breite Unterhaltungspalette geboten. Neben kreativem Basteln wurden Taschen und Schmuck angefertigt, Origami gefalten und "Weibsbilder zwischen Mensa und Selbstlernzentrum" als Wandbilder
angefertigt. Es gab einen "fliegenden Zirkus der Physik" und Projekte rund um den Schulgarten.
"Hirnforschung im Mittelalter und heute"

Sportveranstaltungen mit Exkursionen fehlten ebenso wenig wie die Anregungen für Mädchen zu radeln, zu skaten oder sich im Wasserski zu versuchen. Themen wie die "Rechte der Frau heute", "Karrierefrau, Mutter oder Model", "Mädchen zwischen Haushalt und Technik", "Mädchen engagieren sich im Naturschutz" wurden neben weiteren aktuellen Themen angesprochen. Einige Mädchen durften sogar ein "Elternpraktikum" absolvieren und erlebten die ganze Woche einschließlich der Nächte, was es heißt, ein Baby zu versorgen.
Beim "Elternpraktikum" gab es nicht immer 'was zu lachen, vor allem nachts nicht.
Zu alledem war natürlich auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt, aber es wurden nicht einfach nur Kuchen und Grillwürstchen verkauft, sondern Projektergebnisse angeboten wie z.B. aus: "Frauen verführen kreativ - kleine, feine Häppchen" oder "Kreatives Backen, Dekorieren und Modellieren" und "Türkisch für Anfänger - türkische Spezialitäten".
Weitere Bilder von den Projekttagen und dem Schulfest.

Abschlussfeier der 10er Klassen auf Schloss Burgau

Am 26. Juni 2012 wurden die drei Zehnerklassen der Realschule St. Angela mit einem letzten gemeinsamen Gottesdienst in St. Cyriakus Niederau verabschiedet, den die Schülerinnen gemeinsam mit Herrn Kruse vorbereitet hatten.
Die anschließende Feierstunde auf Schloss Burgau stand unter dem Motto: "Trau Dich! Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher. Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut!" Zusammen mit ihren Lehrern/Lehrerinnen, den Eltern, Geschwistern und Freunden feierten die Schülerinnen bei wunderschönem Sommerwetter ihren Erfolg.
Bilder von der Abschlussfeier

Klassenfahrt nach England 23.4.-27.4.2012 

Bericht einer Schülerin der Klasse 7:
"Wir, die Schülerinnen der siebten Klassen der Realschule, waren sehr aufgeregt, als wir am Montag, dem 23. April 2012 nach England fuhren. Im Bus herrschte gute Stimmung.
Als wir in Rochester ankamen, empfingen uns die Gastfamilien sehr freundlich. Sie unterhielten sich viel mit uns und das Essen war immer lecker, auch wenn es anders als zu Hause war. 
Am ersten Tag machten wir eine Rallye durch Rochester. Anschließend fuhren wir nach Canterbury, wo wir Zeit hatten, in Kleingruppen die Stadt kennen zu lernen. 
Direkt am zweiten Tag ging es wegen schlechten Wetters ins Natural History Museum. Schade fanden wir, dass wir wegen

eines langen Staus auf der Autobahn nur 1 ½ Stunden Zeit hatten, bis es ins Blue Water Shopping Centre weiter ging. Am Abend freuten wir uns bereits auf den nächsten Tag, da wir endlich die große Sightseeing Tour in London machten. Am besten war, dass wir durch den St. James Park zum Buckingham Palace spazierten. Leider war die Queen an diesem Tag nicht zu Hause.
Wir fanden es jeden Tag schön, mit den Gasteltern über unsere Ausflüge zu reden.
Nachdem wir uns nach einer erlebnisreichen Woche in England verabschieden mussten, ging es am Freitag, dem 27.4.12 nach Deutschland zurück." (Bilder)

St. Angela-Realschülerinnen zeigen Politikern die Praxis
Handwerkskammer erhält 807.000 € für Berufsorientierungsmaßnahmen.
Unsere Schülerinnen nehmen an diesem Programm teil.

Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel überbrachte der Handwerkskammer in der Paradiesstrasse den Zuwendungsbescheid über 807.000 € des Bundes-bildungsministeriums, An der Werkzeugbank: Zwei Schülerinnen der St. Angela Realschule, die ihr Praktikum beim BGE in der Paradiesstraße absolvieren. Zeitungsartikel der Dürener Nachrichten: hier klicken.mit dem sichergestellt ist, dass in den nächsten zwei Jahren auch unsere Klassen 8 an dem Projekt für die Berufs-orientierungsmaßnahmen teilnehmen können.
Staatssekretär Rachel sowie die Landtagsab-geordneten Seel und Wirtz ließen sich von unseren Schülerinnen der Klasse 8 dabei die Praxis am Schraubstock zeigen.
Von den örtlichen Kooperationspartnern 
wer-den folgende Berufsfelder angeboten: 
Friseur, Touristik, Metall, Holz, Maler/Lackierer,  Heizung/Klima/Sanitär  sowie Einzelhandel mit Büro und Verwaltung.

siehe auch "Berufsorientierung" an der St. Angela-Realschule
Lassen sich von einer Schülerin die Arbeit erklären: Ralf W. Barkey von der Handwerkskammer, Staatssekretär Thomas Rachel (MdB) und die beiden Politiker Rolf Seel und Josef Wirtz (v.r.) Fotos: Margret Vallot, DN

 

Aktionswoche „Waveboard“ an der St. Angela Schule Düren

In der Woche vom 5.3.-9.3.2012 fand an der St. Angela Schule eine Aktionswoche zum Thema „Wir surfen durch die Halle – Einführung ins Waveboardfahren“ statt. Die Sportgeräte wurden in allen Altersstufen im Sportunterricht eingesetzt und fanden einen großen Anklang bei den Schülerinnen. Einen herzlichen Dank an die Organisation „Prima-Schulsport“, die unserer Schule die Waveboards kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.  Hannah Neisius

Autorenlesung in der Schülerinnen-Bücherei:
Simak Büchel: BOGUMILS BOTEN - Ein geheimnisvolles Päckchen

Simak Büchel liest aus seinem Buch BOGUMILS BOTEN
Dem Autor gelang es, die Schülerinnen mit seinem lebendigen Vortrag in den Bann zu ziehen und in ein Gespräch darüber zu verwickeln, wie das Buch nach den vorgelesenen Abschnitten wohl weitergeht. Für ihn ist das nicht verwunderlich – handelt es sich doch um einen Austausch unter Kollege/innen, denn alle Kinder haben schon eigene Figuren erfunden und Geschichten geschrieben. So saßen in den zwei Lesungen nicht nur jeweils 80 Schülerinnen auf dem  Boden, sondern Paviane, Geisterfische, Agenten, ein Kapitän, dem beim Lachen 

Perlen aus dem Bauchnabel kullern waren mit im Raum.
Wir bedanken uns bei den 12 Teilnehmerinnen der Hörspiel-AG, die die Lesung gewonnen haben, und beim DIX-Verlag, Düren für die Stiftung des Preises.
Und davon handelt das Buch, das im DIX-Verlag Düren erschienen ist:
Tammo Fistel war seit seiner Geburt ein echter Pechvogel. Kein Jahr verging, in dem ihm nicht irgendetwas fürchterlich Unpassendes widerfahren wäre. Seine Klassenkameraden hänselten ihn und dann hatte er auch noch seit einhundertachtunddreißig Tagen, sechs Stunden und siebenundvierzig Minuten Schluckauf …
Heute war wieder so ein Tag, an dem die Luft vor Spannung knisterte. Die Sommerferien standen vor der Tür, als Familie Fistel von einem Kurier aufgesucht wurde. Wenig später hielten Tammo, seine ältere Schwester Dodo und seine Mutter Feodora einen schwarzen Brief in Händen, in dem Bogumil sie bat, einen heimlichen Botengang zu übernehmen. Ein unscheinbares Päckchen sollten die Fistels bis nach Schweden bringen. Noch in dieser Nacht musste die Fahrt losgehen! Und hätten sie auch nur geahnt, welche Abenteuer auf sie warteten, wahrscheinlich wären sie nicht ins Auto gestiegen. Oder erst recht!                               (Mechtild Bölting)

Die Hörspiel-AG geht auf Sendung
Samstagnachmittag in der Fabrik für Kultur im Stadtteil Düren Ost: 

12 aufgeregte Schülerinnen der Klassen 6Ra, 6b und 6c sind im Tonstudio des EDR (Erster Dürener Rundfunk-verein) und nehmen eine Radiosendung auf. Sie lesen mit viel Spaß und - als das rote Lämpchen „Aufnahme“ leuchtet - mit nahezu professioneller Ruhe das Buch „Baum 532“ von Simak Büchel (DIX-Verlag) als Hörstück. Seit Juni haben sie in der Hörspiel-AG unter der Leitung des Theaterpädagogen Michael Laurenco geprobt und am Samstag, den 7. Januar von 21.00 – 22.00 Uhr sind sie zu hören bei Radio Rur 92,7.
Wir freuen uns darauf. (Mechthild Bölting)

Autorenlesungen für die Klassen 5

Es wird wieder unheimlich 
in der St. Angela-Schule.

Voller Spannung warteten die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 5 der Realschule in der Gymnastikhalle auf den Dürener Kinderbuchautor Frank Becker. Einige Schülerinnen kannten ihn bereits von Lesungen seiner bisher erschienenen Bücher „„Cora und das Rätsel um die schwarze Dame" und „Cora und der Fluch der Wölfin", mit denen er auch schon in den Vorjahren in unserer Schule für Spannung sorgte.
Am 23.11.2011 war es dann soweit:  Die Schülerinnen traten die Reise nach „Lüttjesand“ an, einem Fischerdorf an der Küste. Mitreißend las Frank Becker aus seinem neuen Buch „Cora und die Geister von Andersland“.
Die Mädchen fieberten mit den vertrauten Romanfiguren Cora, Anna, Coras Eltern und dem Hund Picasso. Cora, die Protagonistin, setzt sich in diesem Buch für die Umwelt ein und die Geister von Andersland helfen dabei. Gilbert Behl, Musiker und Freund des Autors, trug Liedtexte Beckers vor und begleite
te sie gekonnt mit der Gitarre. Zur Erinnerung erhielten alle Mädchen ein Kreuzworträtsel zum Buch, das sie mit Leichtigkeit lösten. Frank Becker signierte anschließend seine Bücher und traf noch auf alte Bekannte: Schülerinnen, jetzt in der Klasse 8, die vor drei Jahren den ersten Kontakt zum Autor hergestellt hatten.
Mit großer Freude hörten die Schülerinnen von der Arbeit am nächsten Cora-Band und hoffen auf ein Wiedersehen. 

(Marie Therese Groten-Meyer)



Mülli und Schrotti in der St. Angela-Schule

Der Klasse 5Rb wurde eine weitere Autorenlesung geboten: Frau Satory-Jansen besuchte die Klasse am 30.11.2011. Sie stellte ihr Buch „Der Stern in deiner Hand“ vor, eine Sammlung von abenteuerlichen Kurzgeschichten. Sie sollen die Leser einladen zum Träumen, aber auch Mut machen und Trösten. Frau Satory-Jansen betonte mehrfach: „Dieses Buch zeigt, dass nichts unmöglich ist.“
Die Schülerinnen lernten die Hexe Mülliane und Graf Schrotti kennen. Diese beiden decken mit Hilfe von Tom, Christian, Olli, Fyllie und Onkel Olaf auf, was Müllpiraten auf einem Schrottplatz anrichten. Sehr schwungvoll und mit viel Einfühlungsvermögen trug die Autorin die Geschichte vor. Zu rhythmischen Klängen stellten die Schülerinnen vorgetragene Abenteuer der Mülldetektive nach und viele Fragen an die Autorin rundeten die Lesung ab.
Zum Abschluss der Lesung bewunderten die Mädchen die gelungenen Illustrationen zum Buch von Heide Stump und eiine Schülerin meinte begeistert: „Jetzt weiß ich, was ich mir zu Weihnachten wünsche.“
(Marie Therese Groten-Meyer)

Den Trend zum Zweitbuch setzen
Sonderpreis für ein "Live-Hörspiel"

 
         Lesen ist alles andere als langweilig: Darin sind sich zwölf Mädchen aus der sechsten Klasse der
           St. Angela-Schule einig. Jetzt sollen sie lesende Vorbilder für andere Kinder sein.
Foto: Berners

Dürener Zeitung, 15. November 2011 Schülerinnen der St. Angela-Schule haben ein „Live-Hörspiel" einstudiert. Sie sollen Vorbilder für Kinder sein, die nicht ganz so gern ins Bücherregal greifen. Pilotprojekt der Leseförder-Initiative „ABC Düren".
VON  SARAH  MARIA  BERNERS

Düren. „Ich glaube, Sie möchten, dass wir gerne Bücher lesen. Und wir sollen anderen Kindern zeigen, dass Lesen Spaß macht", sagt Jasmin Zender schüchtern und trifft damit ins Schwarze. „Leseförderung" nennen das die Erwachsenen. Sie sprechen von Vorbildern in der  Peergroup, positiven Verknüpfungen, Analphabetis-mus und gesellschaftlicher Teilhabe.
Wenn die Schülerinnen der St. Angela-Schule von ihrem LeseProjekt sprechen, brauchen sie andere Worte. Aus ihrem Mund klingt Leseförderung wie ein großer Spaß - und das soll sie im Idealfall auch sein. Den Mädchen aus den sechsten Klassen ist klar, das im Leben nur weiterkommt, wer
gut lesen kann. Und sie wissen auch, wie ein Buch sein muss, damit Kinder wie sie es gerne lesen. „Es muss spannend sein", sagt Sarah Pohl. „Und lustig", ergänzt Nina Zimmer. Außerdem müsse es auf jeder Seite Lust machen weiterzublättern, findet Saliha Büyükdere.
Simak Büchels neues Buch„Baum 532" erfüllt die Kriterien der Mädchen: Deswegen sind sie in den vergangenen Monaten gerne auch samstags in die Schule gekommen, um mit dem Theaterpädagogen Michael Laurenco und Schulpädagogin Mechthild Bölting ein „Live-Hörspiel" einzustudieren. Am Freitag, dem bundesweiten Vorlesetag, werden sie es erstmals auf der Bühne spielen. „Baum 532" ist ein Pilotprojekt, das die Leseförderinitiative „ABC Düren" ins Leben gerufen hat. „In Schulen und Kindergärten wird schon viel für die Leseförderung getan. Wir sind nicht angetreten, um anderen Arbeit abzunehmen", sagt Elke Fettweis, Mitbegründerin der Initiative.

Eine Lobby fürs Lesen

Der Initiative„ABC- Düren" geht es darum, Marketing für das Lesen zu betreiben und dem Lesen als Basis-kompetenz für das Leben eine Lobby zu verschaffen. Denn wer Probleme beim Lesen habe, verstehe auch die Matheaufgaben nicht und könne später Probleme im Beruf bekommen. Wenn man denn einen hat. „Wer nicht lesen kann, ist außen vor", sagt Mitstreiterin Manuela Hantschel. Und das könne nicht im Interesse der Gesellschaft sein. Für die Leseförderung sollen daher nicht nur Schulen und Kitas zuständig sein. Dafür soll eine ganze Stadt in die Verantwortung genom­men werden. „Lesen geht alle an, und deswegen müssen auch alle etwas tun", sagt Hantschel. Für einen Wettbewerb im Stadtgebiet (siehe Box) haben die Initiatoren daher schon Betriebe als Sponsor gewinnen können. Im nächsten Jahr soll das Projekt kreisweit laufen.
Zugegeben: Die Schüle von St. Angela waren leicht für das Pilotprojekt zu begeistern. Schließlich greifen sie auch in ihrer Freizeit gerne ins Bücherregal. Mädchen gehören zu den Kindern, die sich ärgern, wenn in einer Verfilmung Szenen zu kurz kommen, die ihnen im Buch gut gefallen haben. Sie mögen es, sich in ihrer Fantasie ein eigenes Bild von den Charakteren zu machen.
„Kinder brauchen lesende Vorbilder", sagt Manuela Hantschel. Wenn Mama und Papa nicht gerne lesen und Kinder das Lesen Schule mit Leistungsdruck verbinden, ist es nicht einfach, den Hang zum Zweitbuch zu fördern. In solchen   Fällen können die Schülerinnen von St. Angela Vorbilder sein und mit Vorurteilen aufräumen. „Vielleicht wollen manche Kinder nicht lesen, weil sie schon mal ein langweiliges Buch lesen mussten. Vielleicht denken sie, dass alle Bücher langweilig sind", vermutet Schülerin Alina Lock. Oder finden sie Lesen nicht cool? „Wenn andere Kinder auch solche Projekte machen könnten, fänden sie Bücher sicher bestimmt besser", sagt Nina. Ein Plädoyer für die Leseförderung.

Mehr im Netz: www.leseteppich.de

Wettbewerb „Aus Büchern Chancen machen"

Die Fähigkeit, lesen zu können, ist ein zentraler Baustein der gesellschaftlichen Teilhabe. Die Initiative „ABC Düren" setzt sich für die Leseförderung ein und hat daher mit dem Kinder- und Jugendliteraturzentrum NRW den Wettbewerb „Aus Büchern Chancen machen" für Kindergärten und Schulen ausgeschrieben.

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